Ein Großauftrag kam kurzfristig hinzu, während gleichzeitig mehrere Mitarbeiter krankheitsbedingt ausfielen. Der Betrieb stand vor der Frage, wie sich die Schichten besetzen lassen, ohne die Stammbelegschaft zu überlasten oder bei der Qualifikation Abstriche zu machen.
Weil der Mehrbedarf zeitlich zunächst nicht zuverlässig planbar war, fiel die Wahl auf Arbeitnehmerüberlassung. So ließen sich die Kapazitäten schrittweise aufbauen und an den tatsächlichen Auftragsverlauf anpassen, statt sofort dauerhafte Stellen zu schaffen.
Innerhalb von vier Wochen waren 18 zusätzliche Fachkräfte im Einsatz, die Schichtpläne wieder vollständig besetzt. Nachdem sich abzeichnete, dass der Bedarf bleibt, wurden drei Mitarbeiter über die Personalvermittlung fest übernommen.